Landwirtschaft mit Tradition: Das vor den Toren Dresdens gelegene Vorwerk Podemus blickt auf eine über neunhundertjährige Geschichte zurück. Wiedervereinigung und Rückübereignung markierten mit dem Übertritt von der LPG Karl Marx zum regionalen Bio-Vorzeigebetrieb den Ausgangspunkt eines neuen Erfolgskapitels. Hinter den Kulissen trägt die Warenwirtschaftssoftware APRO.CON zum nachhaltigen Erfolg bei.

Biolandwirt des Jahres. Wer es mit dieser Auszeichnung bundesweit in die Schlagzeilen schafft, hat offenbar vieles richtig gemacht. Bernhard Probst, Inhaber und Chef von Vorwerk Podemus, durfte sich 2016 über den Titel freuen. Die Bild-Zeitung berichtete, die Regionalpresse sowieso. Für Bernhard Probst kein Grund, den Erfolg an die große Glocke zu hängen. Wer seinen Beruf als Berufung sieht, macht darüber kein großes Aufheben. Meister ihres Fachs sind oft auch Meister der Bescheidenheit. Und so passt es perfekt ins Bild, dass sich auf der Internetseite kein plakativer Werbehinweis auf die Auszeichnung findet. Warum auch? 2016 war gestern. Vorwerk Podemus konzentriert sich heute täglich aufs Neue auf saubere, solide Arbeit – mit grundehrlichen, auf die besonderen Wünsche nachhaltigkeitsbewusster Verbaucher ausgerichteten Produkten. Ehrlich. Authentisch. Glaubwürdig..

Es geht nicht um den letzten Cent

„Auch Bio-Landwirtschaft ist kein Ponyhof und muss sich am Ende des Tages rechnen“, so Thomas Franke, Qualitätsbeauftragter bei Vorwerk Podemus. „Als wir uns für die Einführung der APRO.CON Warenwirtschaftssoftware entschieden, hatten wir ein klares Ziel vor Augen: Uns ging es nicht darum, jede einzelne Wurstsorte über in der Software hinterlegte Rezepturen bis auf die zweite Nachkommastelle zu kalkulieren. Gut und schön, wenn man eine Software im Einsatz hat, die einem das im Fall des Falles ermöglichen würde. Aber unser Ansatz, unsere Entscheidung für APRO.CON war grundsätzlich zunächst eine völlig andere: Wir suchten in erster Linie eine Software, die uns von unnötigem und mitunter fehleranfälligem Papierkram in der Auftragsabwicklung befreit. Ein Werkzeug, das es uns dabei gleichzeitig auch vereinfacht, unsere Anforderungen hinsichtlich der Etikettierung der Erzeugnisse gemäß den Wünschen unserer Kunden abzubilden.“

Fehlerquellen vermeiden

Vorwerk Podemus entschied sich mit der APRO.CON-Installation für eine ganzheitliche Warenwirtschaftslösung, die den Betrieb in die Lage versetzt, in einer Software alle Produktions- und Vertriebsbereiche abzudecken. Thomas Franke: „Ganz offen gesagt: Wir hatten zuvor, wie nicht wenige landwirtschaftliche Betriebe ja auch heute noch, eine Art ‚Management by Notizblock‘. Vieles in der Produktion wurde händisch notiert, musste später aber dann irgendwo doch nachträglich in die EDV  eingepflegt werden. Spätestens dann, wenn die Rechnung gestellt wurde. Das machte nicht nur doppelte Arbeit, sondern erhöhte auch die Gefahr, dass es zu Fehlern kommt. Eine etwas unleserliche ‚Zwei‘ wird schnell einmal zur ‚Fünf‘ – und schon geht am Ende des Tages die Rechnung im wahrsten Sinne des Wortes nicht auf.“ Mit APRO.CON ist das Vergangenheit. Eine durchgängig zentrale Artikel- und Stammdatenpflege schaltet solche Fehlerquellen aus, macht unnötige Doppelarbeiten überflüssig und vereinfacht die Abläufe und Prozesse erheblich. Anfrage, Angebot, Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung – mit APRO.CON sind es nur wenige Mausklicks, um den Bestellprozess durchgängig und frei von der Gefahr von Übernahmefehlern abzubilden.

Vereinfachte Etikettierung

Radebeul. Bautzen, Pirna. Freiberg. Vorwerk Podemus hat sich mit eigenen Biomärkten längst über die Stadtgrenze Dresdens hinaus einen Namen gemacht. Markenruf und Qualität machen die Produkte darüber hinaus auch attraktiv für Vertriebspartner wie Supermärkte, die ihr Sortiment mit regionalen Erzeugnissen bereichern  möchten. Bestes Beispiel: Seit gut zwei Jahren ist Vorwerk Podemus bei Konsum gelistet. Je diversifizierter die Kundenstruktur, desto vielfältiger werden damit zwangsläufig auch die Anforderungen der Kunden an die Etikettierung und Preisauszeichnung – beginnend bei der Etikettengestaltung bis hin zum bevorzugten Barcode-Typ oder der Etikettierung mit oder ohne Preisangabe.

Thomas Franke: „Wir brauchen nicht um den heißen Brei reden. Sie bekommen die Regalmeter nur, wenn Sie die Anforderungen der Kunden an die Etikettierung entsprechend umsetzen können. Mit APRO.CON und dem Modul Etikettierung haben wir eine leistungsstarke Software, die es uns erlaubt, individuelle Etikettierungswünsche mit wenig Aufwand an die Anforderungen unserer Kunden anzupassen. Wir haben in der APRO.CON Warenwirtschaftssoftware sämtliche Kundenvorgaben hinterlegt und können dadurch mit wenigen Mausklicks die jeweiligen Vorgaben aufs Etikett bringen. Dazu zählen nicht nur von der LMIV geforderte Pflichtangaben wie Mindesthaltbarkeitsdatum, Inhaltsstoffe oder Herkunft, sondern eben auch kundenindividuelle Vorgaben wie Logo-Aufdrucke, um nur ein Beispiel zu nennen.“

Umfassende Auswertungen

Dank einer lückenlosen und durchgängigen Auftragserfassung und -verarbeitung im Modul Warenausgang verfügt Vorwerk Podemus über eine umfassende und belastbare Datenbasis, um mittels detaillierter Filter die Entwicklung von Umsätzen, Abverkäufen oder Bestellungen auszuwerten. Anhand dieser Informationen aus dem Modul Management lassen sich nachhaltig fundierte Geschäftsentscheidungen treffen. „Generell können wir sagen, dass die Benutzeroberfläche der APRO.CON Software sehr übersichtlich und intuitiv ist. Das hat für unseren Betrieb den Riesenvorteil, dass wir weder lange Einarbeitungszeiten noch teure Schulungen benötigen. Die Software setzt viele wichtige Leitplanken, die sicherstellen, dass die Mitarbeiter sie fehlerfrei bedienen können“, so Thomas Franke. So verhindert etwa ein in der Software integriertes Berechtigungsmanagement, dass Mitarbeiter Eingabefehler wie beispielsweise eine unbeabsichtigte oder unberechtigte Preisauszeichnungsänderung vornehmen.

Schnelle und kompetente Remote-Unterstützung

„Unsere Kernkompetenz ist die Bio-Landwirtschaft. Die Software ist für uns ein Werkzeug, ein Mittel zum Zweck, die uns die Arbeit erleichtern soll“, so Thomas Franke. „Wir durchforsten da nicht aus reiner Neugier jede Menüebene, was man noch alles damit machen könnte. Trotzdem haben wir zwischendurch immer wieder einmal Situationen, wo wir uns sagen: Mensch, da steckt noch mehr drin. Auslöser ist meist eine konkrete Kundenanfrage. Wir haben dann das Gefühl, das können wir in der Software bewerkstelligen, brauchen dazu aber softwareseitig noch etwas fachliche Unterstützung.“ Dann schlägt die Stunde des APRO.CON Remote Supports. „Ich kann nur sagen, wir sind damit super zufrieden. Wenn wir intern an unsere Grenzen stoßen und die Unterstützung von APRO.CON benötigen, schalten sich die APRO.CON Service-Mitarbeiter per Fernwartung bei uns auf die Rechner auf, um uns weiterzuhelfen. Wir sind dabei, sowohl was die Reaktionszeiten betrifft als auch die Qualität der Beratung, absolut zufrieden. Wir bekommen in diesen Gesprächen und Abstimmungen auch immer wieder interessante Impulse, wie wir die Software in Zukunft noch besser nutzen können. Als Beispiel möchte ich nur nennen, dass eine webbasierte Bestelllösung für unsere Bestandskunden attraktiv sein könnte, um künftig eine möglichst papierlose Bestellabwicklung noch weiter voranzutreiben. Ich kann guten Gewissens sagen, dass wir uns bei APRO.CON bestens aufgehoben fühlen und dass wir mit Bernd Funk einen SYNER.CON-Partner als Berater zur Seite haben, der uns fachlich und sachlich in einer Art und Weise berät, dass wir ihm unser volles Vertrauen entgegenbringen.“

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