Echt Schwäbische Landmetzgerei

Für viele Metzgereien heutzutage gilt: Expandieren oder das Geschäft schließen. So auch für Metzgermeister Philipp Schelkle von der echt schwäbischen Landmetzgerei . Im Raum Albstadt und Balingen betreibt er mittlerweile drei Filialen und beliefert Kollegenbetriebe in der Region. Um Warenwirtschaft und Hardware wie Kassen, Waagen und Drucker standortübergreifend zu vernetzen, setzt der Familienbetrieb die Warenwirtschaftslösung APRO.CON ein.

Standard-Software oder Branchenlösung? Die echt schwäbische Landmetzgerei hat sich für Letzteres entschieden. Lange Zeit nutzte das Unternehmen die Warenwirtschaftslösung eines Waagenherstellers. 2016 entschloss sich Geschäftsführer Philipp Schelkle, auf APRO.CON umzusteigen. „Viele große Hersteller konfigurieren ihre Software für den Massenmarkt. Unsere individuellen Bedürfnisse gehen da unter“, erklärt der Metzgermeister. „Mit APRO.CON haben wir eine flexible Lösung gefunden, die uns bei allen Arbeitsschritten vom Produktionsraum bis in die Filiale unterstützt.“

Heute fungiert die Warenwirtschaftslösung als digitales Gehirn des Unternehmens. In einer Datenbank sind sämtliche Rezepturen, Produktionsdaten, Preise, Etikettendaten und vieles mehr hinterlegt. Die Mitarbeiter der echt schwäbischen Landmetzgerei profitieren so von Synergieeffekten und sparen sich Zeit bei der Datenpflege. Ändern sich beispielsweise Inhaltsstoffe genügen nur wenige Klicks in der Software, um die Rezeptur zu ändern. Nachgelagerte Schritte wie die Aktualisierung der Zutatentexte auf dem Etikett erledigt das System selbstständig.

Etikettierung für die Filialen

Die Produktion des Familienunternehmen liegt in Mössingen. Mitarbeiter zerlegen hier angelieferte Rinder- und Schweinehälften. Die fertigen Teilstücke werden für den Transport in die Filialen vakuumverpackt und aus­gezeichnet. Etikettendaten wie Inhalt, Fleischherkunft und Schlach­t­datum lassen sich bei Wareneingang in der Datenbank der Warenwirtschaftslösung APRO.CON hinterlegen. Ein Fingertipp am vernetzten Verwiegeterminal – bestehend aus Wägebrücke, Etikettendrucker und Industrie-PC – genügt, und der Mit­arbeiter erhält Dank dem Modul Etikettierung das passende Etikett mit Gewichts­auszeichnung. Besonderes Schmankerl: Die Metzgerei bedruckt die Etiketten zusätzlich mit Service­informationen wie Angaben zur Reifezeit und Zubereitung. So können später die Verkäuferinnen in den Filialen Kunden besser beraten. Die echt schwäbische Landmetzgerei bedruckt auch hausge­machte Fertiggerichte in Dosen und Gläsern wie Rinder­roulade oder Schaschlik selbst. Hierzu verwiegt der Mitarbeiter das Produkt und wählt dann das passende Etikett aus der Datenbank aus. Für jedes Produkt sind hier Inhaltsstoffe, Nährwerte, Zusatztexte und der Kilogramm­preis hinterlegt – das Etikett ist so garantiert LMIV-konform.

Filialkontrolle per Thekenwaage

Um auch in den Filialen stets den Überblick zu behalten, hat Philip Schelkle seine Thekenwaagen mit der APRO.CON Waren­wirtschafts­software vernetzt. Ebenso hat er alle Standorte mit Touchscreen-Waagen der FreshWay Line von METTLER TOLEDO ausgestattet. „Heutige Waagen sind äußerst leistungsfähig und unterscheiden sich nur in Details“, so der Metzgermeister. „Wir haben uns für FreshWay entschie­den, da die Benutzeroberfläche ausgezeichnet mit der Software harmoniert. Außerdem bieten die Auto-Papercut-Funktion und die flache Bauweise unseren Mitarbeitern an der Theke sehr guten Komfort beim Bedienen.“

Die Waagen übermitteln nach Ladenschluss die Abverkaufs­zahlen an das Haupthaus. Besonderer Clou: Die Verkäufe­rin­nen melden sich vor Schichtbeginn am Touchscreen per Fingertipp auf eine Touch-Taste an. So erfasst das System Arbeitszeiten automatisiert und erhält gleichzeitig Leistungsdaten zu den einzelnen Mitarbeitern – etwa Verkäufe pro Stunde. Im Büro kann Philip Schelkle dann Statistiken und alle relevanten wirtschaftlichen Kennzahlen einsehen. Be­sonders hilfreich ist die Renner/Penner-Liste.

Infokiosk

Im Verkaufsraum wird Kundenservice großgeschrieben: Auf dem großen Bediener­bildschirm der Thekenwaagen lassen sich sämtliche Informationen zu den Wurst- und Fleischwaren einblenden. Unhygienische und veraltete Ringbücher sind damit passé. Die Landmetzgerei stellt so sicher, dass alle gesetzlichen Vorgaben zur Auskunftspflicht eingehalten werden. Kommt seitens des Kunden eine Rückfrage zu in den Albstängel enthaltenen Allergenen, ruft der Mitarbeiter die Informationen kurzerhand mit der APRO.CON Infokiosk App auf dem Bedienerbildschirm der Waage auf. Außerdem sind sämt­liche Garanweisungen und Zubereitungstipps in der Datenbank hinterlegt. Jeder Mitarbeiter kann so ohne Schulungs­aufwand Auskunft geben, wie lange und bei welcher Temperatur der Rollbraten im Backofen bleiben muss.

Smarte Waagenwerbung

Die großen Kundenbildschirme seiner Thekenwaagen nutzt Philip Schelkle, um Angebote zu bewerben. SYNER.CON Fachhändler Christian Braun hat hierzu die Digital Signage-Funktion von APRO.CON speziell an die Anforderungen der echt schwäbischen Landmetzgerei angepasst. Der Metzgermeister benötigt lediglich ein entsprechendes Bild, die Erstellung des Angebotstextes und die Verteilung auf die Filialwaagen sind im Hand­umdrehen erledigt. Die Angebotspreise pflegt die echt schwäbische Landmetzgerei zentral im Haupthaus ein. Endet der Aktionszeitraum, stellt die APRO.CON Warenwirtschafts­software den Preis automatisch auf den regulären Verkaufspreis zurück.

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